FAQ

Hier möchten wir die immer wieder kehrenden Fragen zu unseren Korallen und deren erfolgreichen Pflege vorab beantworten.

 

F.A.Q.

Und das ist leider eine Frage, die man nicht so einfach beantworten kann. Jedes Aquarium entwickelt sich auf Grund der eingesetzten Technik, der Menge und Qualität des eingesetzten Lebendgesteins und Bodengrundes anders. Manche Becken können schon nach einem Monat (das setzt aber ausreichende Erfahung in der Meerwasseraquarist voraus!!) besetzt werden, bei manchen zieht sich die Einlaufphase mit diversen Algenblüten bis zu 6 Monate hin. Faustregel sollte beim Besatz sein: Weichkorallen erst nach einem Monat, LPS-Korallen nach 2 Monaten und die ersten SPS-Korallen erst nach 3 Monaten zu besetzen. Je später – desto besser – für die Korallen und Ihren Geldbeutel.

Sie werden viele finden, die dem Widersprechen. Ja, auch wir haben schon SPS nach 2 Wochen in ein Becken gesetzt – ABER: Wenn sich Probleme in diesem Becken ergeben, haben wir genug andere Aquarien, in die wir die Korallen wieder umsetzen können – Sie auch?

Wie vieles in der Meerwasseraquaristik muss man das ein bißchen aus dem Bauch heraus entscheiden. Sieht das Becken optisch sehr gut aus, kann man noch die Wasserparameter überprüfen. Sind die in Ordnung wird man mit einfachen Korallen (Weichkorallen, Krustenanemonen) beginnen. Und dann beobachten – und warten! Entwickeln sich die eingesetzten Korallen über einen längeren Zeitraum (3-4 Wochen) gut, kann man mit den nächsten Korallen (LPS, einfache SPS wie z.B. Montipora oder Seriatopora) besetzen. Und wieder bebachten und warten! Dies kann man nun fortsetzen bis man bei den heikleren Acroporas angelangt ist. Hält man sich an die Beobachtungs- und Nachbesetzungszeiträume, ist man dann schon bei einem halben Jahr.

Weil gerade Anfäger in der Meerwasseraquaristik immer wieder Probleme mit der Einordnung der Korallen in Bezug auf ihre Haltungsanforderung haben und dadurch oft Korallen kaufen, die für ihr Becken nicht oder noch nicht geeignet sind, haben wir uns bemüht die Ableger in Schwierigkeitsgrade einzuteilen.

Schwierigkeitsgrad 1 – ganz einfach: Diese Korallen können Sie bedenkenlos als Anfänger in Becken setzten, das 4-6 Wochen alt ist und optisch einen guten Eindruck macht. Die Korallen stellen keine besonderen Anforderungen im Bezug auf die Wasserparameter und die Beleuchtung.

Schwierigkeitsgrad 2 – einfach: Diese Korallen setzt man in einem neuen Aquarium dann ein, wenn die ganz einfachen Korallen über einen Zeitraum von ca. einem Monat in Ihrem Aquarium gut stehen und schon Wachstum zeigen. Sie stellen nur mäßige Anforderungen an Wasserparameter, Strömung und Licht. Haben Sie noch wenige oder kleinere Korallen in Ihrem Aquarium, können Sie die erforderlichen Parameter leicht über den Wasserwechsel (alle 14 Tage, cam 10%) erreichen.

Schwierigkeitsgrad 3 – mittel: Um diese Korallen erfolgreich pflegen zu können, sollten Sie ebenfalls bereits die „einfachen“ Korallen über einen Zeitraum von einem Monat erfolgreich gehalten haben. Sie sollten alle erforderlichen Wasserparameter wie Calzium, Karbonathärte, Magnesiumgehalt und Phospatgehalt regelmäßig kontrollieren und anpassen können.

Schwierigkeitsgrad 4 – schwer: Diese Korallen benötigen ein biologisch stabiles Becken, in dem die o.a. Werte auf einem durchgehend stabilen Nievau gehalten werden können. Die angebenen Phosphat- und Nitratwerte dürfen nicht überschritten werden. Diese Arten verzeihen Fehler in der Pflege nicht so leicht, wie die Schwierigkeitsgrade 1-3 und sollten deshalb nur von erfahrenen Aquarianern gekauft werden.

Gerade als Anfänger mit einem frisch eingerichteten Aquarium sollte man sich anfangs auf die „einfachen“ Korallenarten beschränken, um einmal ein Gespür für sein Aquarium zu bekommen. Zu diesen einfachen Arten zählen fast alle Weichkorallenarten, Scheiben- und Krustenanemonen. Diese Korallen sind üblicherweise sehr tolerant im Bezug auf die Wasserwerte und kommen auch mit weniger Licht und Strömung aus, als die Steinkorallen.
Die wichtigsten Parameter zur erfolgreichen Pflege von Korallen im Aquarium sind:

 

Wasserparameter

Der Phosphatgehalt (PO4) sollte für Weichkorallen unter 0,20 mg/l, für Steinkorallen unter 0,15 mg/l liegen. Messen Sie den PO4-Gehalt regelmäßig und lassen Sie sich die Werte hin und wieder von anderen Aquarianern gegenckecken! Bei Anstieg des PO4-Gehaltes kann mit PO4-Adsorbern auf Eisen- oder Aluminiumbasis gearbeitet werden.
Der Nitratgehalt (NO3) sollte für Weichkorallen unter 40,0 mg/l, für Steinkorallen unter 3,0 mg/l liegen. Ein Entfernen des Nitrats ist nicht so einfach wie beim Phosphat, da Nitrat nur im sauerstoffarmen Bereich abgebaut werden kann und nicht so einfach aus dem Becken zu filtern ist.
Der ideale Calziumwert liegt bei 420 mg/l. Beim Wachstum verbrauchen Korallen zum Aufbau Ihres Kalkskelettes Calzium und Karbonat, welches dann dem Aquariumwasser wieder zugesetzt werden muss. Verwenden Sie dazu einen Kalkreaktor oder z.B. unsere Balling-Prokukte.
Der ideale kH - Wert liegt bei 8,0. Beim Wachstum verbrauchen Korallen zum Aufbau Ihres Kalkskelettes Calzium und Karbonat, welches dann dem Aquariumwasser wieder zugesetzt werden muss. Verwenden Sie dazu einen Kalkreaktor oder z.B. unsere Balling-Prokukte.
Der ideale Magnesium (Mg) - Wert liegt bei 1350 mg/l. Der Einfluß des Mg-Wertes auf das Wachstum von Korallen ist umstritten. Wir prüfen und ergänzen bei Bearf den Mg-Gehalt in unserer Anlage alle 3 Monate.
Nein, unsere Korallen können Sie direkt ohne Anpassung ins Aquarium setzen. Nur Fische und insbesonders Garnelen müssen an die Dichte angepaßt werden.
Die Korallen werden von uns in in Plastiksäcken mit ca. 0,5 – 1l Wasserinhalt (je nach Korallengröße) verpackt. Bei Lieferung durch uns kümmern wir uns natürlich um den Transport in entsprechenden Styproporboxen, um Temperaturschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie die Korallen direkt in der Korallenfarm abholen nehmen Sie bitte selbst ensprechende Isoliergefäße (z.B. Kühltasche) mit. Da wir keine Korallen importieren, haben wir leider auch keine Styroporboxen vorrätig.
Das hängt natürlich hauptsächlich von der Beleuchtungsstärke Ihres Aquariums ab. Prinzipiell sollten die Korallen so plaziert werden, dass die Koralle unbeschattetes Licht von oben erhält, von keinem anderen Tier vernesselt werden kann und genügen Strömung erhält.

Wir gehen von einer Beleuchtungsstärke von 6 T5-Röhren bei einer Höhe und Tiefe von 60 cm Ihres Aquariums aus. Haben Sie weniger Licht zur Verfügung müssen Sie die Koralle etwas höher platzieren, haben Sie mehr Licht zur Verfügung, können Sie die Koralle etwas tiefer platzieren. Verwenden Sie zur Beleuchung Ihres Aquariums HQI- oder LED-Beleuchtung sollten die Korallen an die andere Lichttype angepasst werden. Lassen Sie dazu die Ableger zuerst 1-2 Wochen im unteren Beckenbereich platziert.

Auch an die Befestigung der Koralle oder Ablegersteins mit Korallenkleber sollten Sie denken. In unseren allgemeinen Haltungsempfehlungen für unsere Korallen und in den speziellen Haltungsempfehlungen je Korallenart finden Sie genaue Hinweise für die Erfolgreiche Pflege unserer Korallenableger und deren optimalen „Standplatz“ im Aquarium“

 

Sie haben noch Fragen? – Kontaktieren Sie uns!

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Um CAPTCHA zu verwenden musst du das Really Simple CAPTCHA-Plugin installieren.